Die IWA informiert:Unterschriftenübergabe an den Bürgermeister gegen das geplante Marstall-Center in greiz!

Am 07.09.2021 übergab die Bürgerinitiative „Marstall-Center Greiz“ ca.  4000 gesammelte Unterschriften von Greizer Bürgerinnen und Bürgern sowie von Menschen, denen Greiz am Herzen liegt an den Bürgermeister, Alexander Schulze (parteilos), als Symbol gegen ein geplantes Einkaufscenter am Tor der Greizer Altstadt auf dem Gebiet des historischen Marstalles in der architektonisch historisch und kulturell geprägten Stadt Greiz.

Die Pläne hinsichtlich des Bauprojektes würden weit über die Grenzen von Greiz hinaus auf Kopfschütteln und Unverständnis stoßen, insbesondere in fachlichen Kreisen. So habe es große Irritationen gegeben. Auch die Bürgerversammlung habe nicht stattgefunden. Dialoge der Initiative auf Augenhöhe mit den Verantwortlichen der Stadt sollen dazu führen, dass es ausschließlich um das zukünftige Bild der Stadt Greiz und damit Bewahrung der Schätze gehe. Heidrun Linke erklärte, es müssen unbedingt die Bedenken des Denkmalschutzes beachtet werden ebenso wie die städtebauliche und architektonische Unangepasstheit, um letztlich die politischen Bestrebungen auf Anerkennung Thüringer Residenzen als Weltkulturerbe nicht zu vereiteln. Auch der Verkehr müsse kritischer berücksichtigt werden. So fordern sie von den Stadträten (anwesend waren Herr Steiniger (Die LINKE), Herr Dr. Hemmann (SPD-Fraktion), Detlef Zietan und Andrea Jarling (IWA)) sorgfältige Abwägung aller Befürchtungen und appellieren an ein neues und weit genug reichendes Denken über die Nutzung der Marstall-Fläche für zukünftige Generationen und dass dem architektonischen Niveau der Altstadt entspricht.

Bürgermeister Alexander Schulze legte den zeitlichen Verlauf aus Sicht der Verwaltung, insbesondere im Hinblick auf die Bürgerversammlung dar, deren Ausfall er bedauerte, denn man wolle offen und transparent mit dem Thema umgehen. Es werde gegenwärtig an der Auswertung der umfangreichen Stellungnahmen gearbeitet. Eine Bürgerversammlung ist dann sinnvoll, wenn sich der Investor unter Berücksichtigung der Stellungnahmen zu grundsätzlichen inhaltlichen Fragen positionieren wird und er auch bereit ist, daran teilzunehmen und dort Stellung zu nehmen. Solang dies nicht der Fall ist, wird keine Bürgerversammlung stattfinden. Die persönlichen Stellungnahmen von (auch persönlich bekannten und/oder verdienten) Bürgern der Stadt Greiz und das Votum von 4.000 Unterschriften nehme er und der Stadtrat schon sehr ernst.

Andrea Jarling Greiz den 08.09.2021

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