die Bürgermeisterin der Landgemeinde, Petra Pampel (IWA) und die Wehrleitung aus Mohlsdorf konnten am Montagabend zur ihrer Jahreshauptversammlung die ehrenamtlichen Einsatzkräfte mit gleich mehreren Geschenken überraschen, die zum Teil nur durch Spenden möglich wurden.

Freude und Ärger bei der Mohlsdorfer Wehr!

KAHMER/MOHLSDORF.  Zwar können sich die Einsatzkräfte über Spenden freuen, doch fehlt es der Landgemeinde an Geld für sie.

Emily Bretschneider (Mitte) von der Mohlsdorfer Jugendfeuerwehr mit dem Experimentier- und Ausbildungskoffer, den es als Geschenk gab. Um sie herum stehen Mitglieder der Wehren aus Mohlsdorf und Kahmer mit den beiden neuen Kehrmaschinen.
Foto: Tobias Schubert

Noch bevor die Feuerwehrkräfte in Kahmer am Montagabend zur ihrer Jahreshauptversammlung zusammenkamen, gab es für sie und die Jugendfeuerwehr Mohlsdorf Grund zur Freude. Denn die Bürgermeisterin der Landgemeinde, Petra Pampel (Interessengemeinschaft für Wirtschaft und Arbeit), und die Wehrleitung aus Mohlsdorf konnten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte mit gleich mehreren Geschenken überraschen, die zum Teil nur durch Spenden möglich wurden.

Erleichterung im Einsatz

Dabei handelt es sich einerseits um zwei Kehrmaschinen, die nun in der Freiwilligen Feuerwehr in Kahmer und der in Mohlsdorf zur Anwendung kommen sollen. Ermöglicht hatten die Anschaffung, die rund 400 Euro wert ist, zwei ortsansässige Firmen und eine aus Greiz, die speziell für die Feuerwehren gespendet hätten, wie Pampel erklärte. Dies sind die Unternehmen Elektro Riederer, deren Inhaber Heiko Riederer Wehrleiter in Kahmer ist, die Zimmerei Sven Langheinrich aus Kahmer sowie die Greizer Metall und Schrott GmbH.

Benutzt werden sollen die beiden Kehrmaschinen nun, um die Arbeit der Einsatzkräfte innerhalb ihrer sowieso schon sehr umfassenden Aufgabengebiete zu erleichtern, denn Vieles wurde bisher mit Besen und Schaufel erledigt. „Es ist definitiv eine Erleichterung“, erklärte Heiko Riederer, warum er sich entschieden hatte, zu spenden. „Stellen Sie sich vor, sie müssen am 23. Dezember um 2.45 Uhr raus, um mit Kehrer und Besen eine Ölspur zwischen zwei Ortschaften zu entfernen“, gab er ein Beispiel. Das ginge jetzt natürlich viel einfacher.

Doch die Übergabe war für die Bürgermeisterin auch mit Ärger verbunden, der sich vor allem auf die nach ihrer Sicht unzureichende Ausstattung der Feuerwehren durch Bund und Land bezog. Die Wehren hätten heute so viele Aufgaben, die Landgemeinde habe aber nicht genug finanzielle Mittel, um die Einsatzkräfte auszustatten.

Tobias Schubert/ OTZ Greiz: 20.10.2021,

https://www.otz.de/regionen/greiz/freude-und-aerger-bei-der-mohlsdorfer-wehr-id233619971.html

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