Auch der Bürgermeister von Zeulenroda -Triebes muss seit Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung Lösungen aufzeigen, um Einsparungen bei der Energie umzusetzen.

ZEULENRODA-TRIEBES.  Welche öffentlichen Gebäude werden nicht mehr beheizt und wie steht es um das Erlebnisbad Waikiki? Zeulenroda-Triebes Bürgermeister Nils Hammerschmidt im Interview.

Bürgermeister von Zeulenroda-Triebes, Nils Hammerschmidt (IWA-Pro Region). 
Foto: Heidi Henze / ARCHIV

Deutschland muss Energie einsparen. Um das zu erreichen, ist diesen Monat die Energieeinsparverordnung in Kraft getreten. Wir haben Bürgermeister Nils Hammerschmidt gefragt, wie seine Stadt die Vorgaben umsetzt und welche Sparpläne es speziell für das Erlebnisbad Waikiki gibt.

Welche Maßnahmen der Verordnung wurden umgesetzt?

Wir haben seit Jahren einen Energieberater, der unter anderem die Heizanlagen einstellt. Mit niedrigeren Vorlauftemperaturen werden Einsparungen erreicht. Nicht mehr beheizt werden die Dorfgemeinschaftshäuser oder die Gänge der Büros. Zudem gibt es in den Schulen und in den Turnhallen kein heißes Wasser mehr. In den Kitas gilt dies nicht. Die Beleuchtung des Rathauses wurde ebenfalls ausgestellt.

Wir hatten überlegt, den Marktplatz nicht mehr zu beleuchten. Auch einzelne Straßenzüge abzuschalten, stand zur Debatte. Das lässt sich aber nicht umsetzen, weil viele Straßen nicht einzeln abschaltbar sind und zusammenhängen. Allerdings haben wir seit einigen Jahren auf LED umgestellt, wodurch das Potenzial ohnehin nicht groß wäre.

https://www.otz.de/regionen/greiz/so-spart-die-stadt-zeulenroda-triebes-energie-id236430225.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.