Interessengemeinschaft Wirtschaft und Arbeit

Stadt Greiz beantragt Öffnung der Friedensbrücke

Der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) will bei der Straßenverkehrsbehörde für die Zeit der Bauarbeiten am gesperrten Dr.-Rathenau-Platz eine Freigabe der Friedens­brücke für den Pkw-Verkehr stadtauswärts rechts auf die Bundesstraße beantragen. Das kündigte er am Mittwochabend im Haupt- und Finanzausschuss des Greizer Stadtrates an.

Die Friedensbrücke in Greiz.
Die Friedensbrücke in Greiz.
Greiz. Grüner reagierte auf einen als Information erörterten Antrag von Holger Steiniger (Linke), der von (CDU) befürwortet wurde. Als Argumentationshilfe empfahl Jens Geißler (IWA) einen OTZ-Bericht vom 13. Mai 2003, als die Öffnung der Friedensbrücke in einer ähnlichen Situation vom damaligen Bürgermeister Andreas Hemmann (SPD) durchgesetzt wurde. Grüner betonte, dass die Stadt nur Antragsteller sei und dass ein Gremium entscheide, dem unter anderem die Polizei angehöre. Geißler regte an, dass zur Friedensbrücken-Beratung dieses Gremiums die Stadtratsfraktionschefs eingeladen werden. Grüner bestätigte den allgemeinen Eindruck, dass der Besuch der Innenstadt seit Beginn der Bauarbeiten stark nachgelassen habe. Allerdings nicht, weil die Innenstadt nicht erreichbar sei, sondern nur weil man Angst habe, dass man nicht rein komme. Steiniger regte einen zweiten Zugang zum Zentrum über die Naumann- und die in der Richtung umzukehrende Mollbergstraße an. Die Sitzung des Ausschusses war - wegen der Friedensbrücke - selten gut besucht. Bürger äußerten am Ende die Hoffnung, dass die straßenverkehrsbehördliche Entscheidung nicht bis zum Ende der Baumaßnahme verschleppt werde.
Marius Koity / 25.06.14 / OTZ

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