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Unverständlich!

Idee vom Cossengrüner Schulförderverein vom Landratsamt "buchstäblich abgewimmelt"

Das Obergeschoss der Grundschule in Cossengrün ist bekanntlich Mitte Januar wegen mangelnden Brand­schutzes für Unterrichtszwecke gesperrt worden. Eine mobile Fluchttreppe könnte helfen.

Grundschule Cossengrün. Foto: Archiv
Grundschule Cossengrün. Foto: Archiv

Greiz-Cossengrün. Das Obergeschoss der Grundschule in Cossengrün ist bekanntlich Mitte Januar wegen mangelnden Brand­schutzes für Unterrichtszwecke gesperrt worden. Und weil keine Aktivitäten seitens des Greizer Landratsamtes im Sinne einer Problemlösung erkennbar waren, haben sich die Mitglieder des Schulförder­vereines einen Kopf gemacht.

So sind sie mit Hilfe eines Architekturbüros auf mobile Fluchttreppen gekommen. Mit einer solchen Anlage könne die Forderung nach einem zweiten Fluchtweg aus dem Ober­geschoss erfüllt werden, womit das Gebäude wieder voll nutzbar wäre, so Oliver Rohleder, Vorsitzender des Vereines der Freunde und Förderer der Grundschule Ferdinand Haußmann Cossengrün. "Uns steht eine solche Fluchttreppe der Firma Layher, das ist eine deutsche Firma, zur Ver­fügung", sagt Oliver Rohleder. Die Anlage sei etwa zwei Jahre alt, stehe noch an einem Se­niorenheim in Hessen und sei nie benutzt worden. Ende Mai habe er dem Greizer Landratsamt die Lösung sowohl tele­fonisch als auch schriftlich vorgeschlagen und gedacht, er würde der Behörde damit eine Freude machen. Zumal sich auch der durchaus namhafte Architekt bereit erklärt habe, die"Dinge vor Ort mit den Zuständigen des Landratsamtes zielorientiert zu besprechen. Und zumal der Verein bereit sei, die immerhin vierstelligen Kosten für Kauf und Transport der Fluchttreppe zu übernehmen. Dieser Tage nun die Ernüchterung in Form eines landratsamtlichen Schreibens. Dieses zähle einzig und allein Argumente gegen den Vorschlag der Eltern auf, klagt Oliver Roh­leder. "Wir werden buchstäblich abgewimmelt", findet er. In diesem Schreiben, das der OTZ vom Verein zur Verfügung gestellt und vom Landratsamt auf Anfrage nicht weiter kommentiert wurde, sieht die Be­hörde beispielsweise "nur eingeschränkte Möglichkeiten für das Anbringen der mobilen Fluchttreppe". Es seien Wanddurchbrüche notwendig und wegen der umlaufenden Zarge der Fluchttür müsse der Fuß­boden geöffnet werden. Auch müsse dann der Fluchtweg innerhalb der Schule angepasst werden, beispielsweise seien Innentüren so zu verändern, dass sie rauchdicht abschließen. Das"wiederum würde "unter anderem erheb­liche Ver­änderungen der Elektroinstallationen" nach sich ziehen. Und so weiter. Und das kostet Geld. Und hier müssen zuerst die Fach­ausschüsse des Kreis­tages beteiligt werden. In den Augen von Oliver Rohleder.
Quelle: OTZ vom 20.06.2014

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