Interessengemeinschaft Wirtschaft und Arbeit

Greizer Stadtratsfraktionen wollen sich verjüngen

OTZ: SPD will am 25. Mai Spitzenplatz verteidigen, ihr schärfster Widersacher IWA hingegen "Mehrheitsverhältnisse verändern".

Greiz. Die Greizer Stadtratsfraktionen wollen sich teils bis März mit der Aufstellung ihrer Kandidatenlisten für die Stadtratswahl am 25. Mai Zeit lassen.

Vertreter sämtlicher Gruppierungen kündigten auf Anfrage an, dass sie sich den Wählern etwas verjüngt vorstellen und dasOberland in ihren Wahllisten widerspiegeln wollen, zumal der"Ortsteil Cossengrün/Hohndorf/Schönbach seine zwei­köpfige Sondervertretung zur Jahresmitte verliert. Der Greizer"Stadtrat wird dann wieder 30 Mitglieder zählen.

Die SPD ist mit neun Sitzen plus Bürgermeister stärkste Fraktion und will diesen Spitzenplatz verteidigen, gab der OrtsverbandsvorsitzendeWolfgang Seifert zu verstehen. "Ich hoffe, dass wir wieder dreißig Kandidaten aufstellen können", sagte er. Weil gut Ding Weile haben will, werden die Sozial­demokraten erst im März ihre Aufstellung bekannt geben.

Die CDU indes will diese Hausaufgaben "Ende Januar, spätestens Mitte Februar" erledigt haben, so der Ortsverbandsvorsitzende Ulrich Zschegner. Er wäre schon mit 25 Kandidaten zufrieden und betonte, dass die Liste auch für "parteilose engagierte Bürger" offen sei. Die Christdemokraten wollen am Ende "mindestens so stark sein wie jetzt", wo sie sieben Sitze im kommunalen Par­lament haben.

Ob es zu einer Fortsetzung der großen Koalition im Greizer Stadtrat kommen wird, ist unklar. Vor den Wahlen soll es keine Koalitionsaussagen geben, war den Worten vonSeifert und Zschegner zu entnehmen.

Überhaupt kein Parteibuch brauche, wer mit der Interessengemeinschaft für Wirtschaft und Arbeit (IWA) "positive Ver­änderungen inGreiz" herbeiführen wolle, betonteJens Geißler als Chef des Vereines. Die IWA hält ebenfalls neun Sitze im Stadtrat und hat sich für den 25."Mai kühn vorgenommen, "die Mehrheitsverhältnisse zu ändern". Auf eine bestimmte Kandidatenzahl sei man nicht fixiert, eine schlagkräftige Truppe wolle man spätestens Ende Fe­bruar zusammen haben.

Die Linke ist mit vier Sitzen im Stadtrat vertreten, künftig sollen es "fünf oder vielleicht auch sechs" sein, sagte StadtratHolger Steiniger. Seine Partei will mit einer 15-köpfigen Kandidatenliste in den Wahlkampf"ziehen. Auch bei der Linken seien zur öffentlichen Nominierungsveranstaltung im Februar parteilose engagierte Greizer will­kommen, "denn im Stadtrat geht es nicht um Partei-, sondern um"Sachpolitik".

Stadtratswahlleiter ist Matthias Bergmann. Sein Stellvertreter ist Frank Rapp.

Quelle: Marius Koity / 07.01.14 / OTZ

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Schönfelder Straße 6a
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