Interessengemeinschaft Wirtschaft und Arbeit

Ministerium beantwortet Fragen zum städtischen Greika-Bau in Greiz

Linke-Landtagsabgeordneter Frank Kuschel erhält Antwort auf die kleine Anfrage. Von Gesamtkosten in Höhe von über 5,4 Millionen Euro für die Baumaßnahme ist die Rede.

GeldGreiz. Die städtische Baumaßnahme Greika VI/1, bei der es im Laufe der Arbeiten zu einer Kostenexplosion gekommen war, hat nicht nur mehrmals den Greizer Stadtrat beschäftigt, sondern nun sogar das Infrastrukturministerium.

Die kleine Anfrage des Abgeordneten Frank Kuschel (Die Linke) trägt die Nummer 422 und läuft unter der Überschrift „Landesförderung für das Investitionsvorhaben Greika Werk VI/1 in Greiz“.

Am Sonntag Besichtigung möglich

Kuschel fragt unter anderem bei dem Investitionsaufwand und den der Landesregierung bekannten Gründen zur Überschreitung der geplanten Kosten nach. Bei der Bewilligung vom 16. August 2012 sei man von einer förderfähigen Gesamtsumme in Höhe von gut 4,23 Millionen Euro ausgegangen. Dann habe es einen Änderungsantrag gegeben, auf dessen Grundlage die Gesamtkosten auf über 5,48 Millionen Euro festgesetzt worden sind. Die Stadt habe mehrere Gründe angegeben, die zu den Mehrkosten geführt haben: erst im Bauablauf sichtbare, erhebliche Mängel an der Bausubstanz; nachträgliche Anforderungen bezüglich Brand- und Holzschutz sowie Statik; notwendige Anpassungen gegenüber ursprünglich geplanten baulichen Lösungen, zum Beispiel Verstärkung von Stützen, Entwässerung, Deckensysteme, Drempelsicherung und Nacharbeiten wegen nachträglich ermittelter statischer Mängel. Da beim Greika-Bau ausschließlich Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung zum Einsatz kommen, würden sich keine Auswirkungen auf ebenfalls existierende Bund-Länder- beziehungsweise Landesprogramme der Städtebauförderung ergeben, heißt es aus dem Infrastrukturministerium weiter. Des Weiteren ist zu erfahren, dass die Stadt im Juli 2014 einen Änderungsantrag gestellt hat, um den Bewilligungszeitraum vom 31. Dezember 2013 zum 31. Mai 2015 verlängern zu lassen, was auch geschehen ist. Am Sonntag können sich Interessierte im städtischen Teil der Greika VI/1 umsehen. Zum Tag des offenen Denkmals ist der städtische Bauhof zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet.

Katja Grieser / 10.09.15 / OTZ

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