Interessengemeinschaft Wirtschaft und Arbeit

Standort für Asylbewerberheim im Landkreis Greiz noch völlig offen

Landrätin Martina Schweinsburg hat sich zu den Gerüchten über eine Asylbewerberunterkunft in der Stadt geäußert. Der Landkreis Greiz muss - wie alle Landkreise in Thüringen - über die nächsten drei Jahre Flüchtlinge und Asylbewerber aufnehmen.

 

Zeulenroda-Triebes. Sie sei sich bewusst, dass es in der Bevölkerung Sorgen wegen der geplanten Flüchtlingsaufnahme gebe, sagte gestern die Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) anlässlich eines Pressegespräches im Zeulenroda-Triebeser Rathaus. Auch um ähnliche Vorgänge wie im vergangenen Jahr in Greiz-Pohlitz zu verhindern, sei man bemüht, die Sache "für die Öffentlichkeit transparent zu machen" und nicht bis zum Abschluss der Ausschreibung Mitte/Ende November zu warten.
Fakt ist, so die Landrätin: Der Landkreis Greiz muss - wie alle Landkreise in Thüringen - über die nächsten drei Jahre Flüchtlinge und Asylbewerber aufnehmen. 400 bis 450 Menschen sollen es hier werden. Eine vergangene Woche veröffentlichte Ausschreibung dreht sich um die Ausstattung und Betreibung der Gemeinschaftsunterkunft in der Reichenbacher Straße in Greiz mit 52 Plätzen.
Zum anderen sieht sie vor, dass an einem Ort oder an mehreren Orten Unterkünfte für 400 Flüchtlinge, Asylbewerber oder Spätaussiedler geschaffen werden. Die Standorte seien noch völlig offen. Die Ausschreibung endet laut Harry Eigenrauch, Leiter des Ordnungsamts im Greizer Landratsamt, am 13."November. Die Entscheidung falle dann erst im Bau- und Vergabeausschuss, wohl im Dezember.
Neue Unterkünfte frühestens 2015

In Betrieb gehen sollen das Heim oder die Heime im August 2015. Private Investoren, die bereits Immobilien erwerben, wie es mit dem Internat der Handwerkskammer in Zeulenroda geschehen sein soll, handelten "auf eigenes Risiko".
Mit ihren Aussagen stellten sich Schweinsburg und Eigenrauch auch gegen die Gerüchte, die seit mehreren Tagen in der Stadt kursieren. "Es wird sich nicht auf eine Stadt fokussiert" und "gegenwärtig haben wir keine 400 Asylbewerber im Landkreis", sagte Eigenrauch. Es könne also genauso passieren, dass es in Zeulenroda-Triebes kein Heim geben werde, so die Landrätin und betonte, dass der Ort für das Pressegespräch lediglich von ihr ausgewählt wurden sei, weil in Zeulenroda-Triebes die Gerüchteküche hoch gekocht sei.
Ihr Besuch sei kein Indikator, dass die Stadt als Standort ausgewählt würde. Sie informierte, dass in Zeulenroda-Triebes drei Wohnungen angemietet wurden, die im Dezember von "mittelständischen Familien, die sich integrieren wollen", bezogen werden. In Bezug auf das Greizer Asylbewerberheim, Ex-Internat am Zaschberg, ließ sie wissen, dass es wie geplant abgerissen wird, wenn die Fördermittel genehmigt seien.
Quelle: OTZ

 

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