Interessengemeinschaft Wirtschaft und Arbeit

Harte Zeiten: Haushaltskonsolidierung zwingt Mohlsdorf-Teichwolframsdorf zu schwierigen Entscheidungen

Die Bewohner der Land­gemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf müssen sich auf Einschnitte vorbereiten.
otzDie Haushaltskonsolidierung zwinge die Landgemeinde, alle Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen und die Aufgaben und Investitionen auf den Prüfstand zu stellen, sagte Bürgermeisterin Petra Pampel (IWA)

Petra Pampel sorgt sich um die Finanzen ihrer Gemeinde. Foto: Uwe Frost

Mohlsdorf-Teichwolframsdorf. "Der Gemeinderat steht vor schwierigen Entscheidungen, die Auswirkungen auf die Gemeinde und die Verwaltung haben werden", sagte die Bürgermeisterin.

 

Bis Ende Oktober sollen im Hauptausschuss und den Fachausschüssen die Vorschläge der Verwaltung für ein Haushalts­sicherungskonzept beraten werden. Der Gemeinderat werde voraussichtlich im November die Vorlage behandeln. Alles ­stehe unter dem großen Stichwort "Sparen", sagte Pampel.
Um die Einnahmen zu verbessern, werde man sich unter anderem mit der Gebührensatzung für die Kitas, den Hebesätzen für die Grund- und Gewerbesteuern, der Hundesteuer, der Straßenreinigungssatzung und der Spielapparatesatzung befassen müssen. Auch ein Personalentwicklungskonzept für die Verwaltung müsse erarbeitet werden.
Bei der Vorbereitung des Konsolidierungskonzepts werde man auch die Aufgaben und das Handeln der Verwaltung auf den Prüfstand stellen. Zu prüfen sei, welchen Zweck die Auf­gaben haben, ob ihr Vollzug ­optimiert werden kann oder ob sie von Dritten außerhalb der Verwaltung wahrgenommen werden können.
Auf dem Gebiet der Investitionen werde die Gemeinde vorrangig jene Projekte in den Haushalt einstellen, zu denen es Vereinbarungen mit anderen Behörden und Zweckverbänden gebe. Als Beispiel nannte Pampel den Ausbau der Landstraße in Reudnitz in den kommenden beiden Jahren, wo das Straßenbauamt bereits Arbeiten angekündigt habe. Dagegen werde sich der Umbau des ­Grünen Tals in Teichwolframsdorf zum gemeinsamen Verwaltungssitz wohl verzögern. Sie ­bedauere das sehr, weil es zum einen den gemeinsam erklärten Willen gebe, den Verwaltungssitz in Teichwolframsdorf zu konzentrieren. Zum anderen belaste die jetzige Doppelstruktur das Handeln der Verwaltung. Im übrigen gebe es wegen des baulichen Zustandes der jetzigen beiden Verwaltungssitze extrem hohe Betriebskosten.

Quelle:Uwe Frost / 08.10.14 / OTZ

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