Interessengemeinschaft Wirtschaft und Arbeit

Irchwitz bekommt neuen Spielplatz

Notwendiges Geld für Planung und Ausstattung soll nach IWA-Antrag in den Haushalt für nächstes Jahr eingestellt werden.

otz1Die dreijährige Emma rutscht auf dem Spielplatz Pohlitzplatz sehr gut.

Foto: OTZ Katja Grieser

 

 

 

Greiz. Der Greizer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) beauftragt, im Haushalt 2015 Gelder für die Neugestaltung und -ausstattung des Spiel­platzes im Ortsteil Irchwitz einzustellen.

 Hierbei sollte sich die städtische Verwaltung mit den interessierten Bürgern abstimmen. Einem entsprechenden Antrag der Interessengemeinschaft für Wirtschaft und Arbeit"(IWA) gab das kommunale Parlament einstimmig statt.

Die Probleme und die Vor­stellungen der Ortsteil-Bewohner - OTZ berichtete am 26."September - fasste IWA-Chef Jens Geißler noch einmal zusammen und er betonte: "Die Irchwitzer stellen keine überzogenen Forderungen. Vielmehr bieten sie Sponsoren und Eigenleistungen auf."

Gerd Grüner bedauerte, dass BMX-Bahn und Basketballkorb in Irchwitz auf Geheiß des TÜV respektive aus Sicherheits­gründen abgebaut werden mussten. Und er betonte, dass auf dem Gebiet der Stadt insgesamt 40 öffentliche Spielplätze zu finden seien.

Dennoch soll im nächsten Jahr etwas im Sinne der Irchwitzer getan werden. Allein die erwarteten Spielgeräte würden 43"000 Euro kosten, stellte der Bürgermeister in den Raum. Zunächst soll die Planung in Auftrag gegeben werden. Seitens der Stadt sollte es auch kein Problem sein, die gewünschten Sitzbänke aufzustellen. Und was sich durch Sponsoring realisieren lasse, möge geschehen.

"Hat denn die Stadt so etwas wie eine Spielplatz-Konzeption?", fragte indes Jens-Holger Schmidt (FDP) das Stadtoberhaupt. "Nicht dass dann jeder kommt", lautete seine Sorge.

So holte das Stadtoberhaupt weiter aus und stellte in den Raum, dass für die Stadt auch der "Immissionsschutz" der Anwohner, also der Spielplatzlärm eine Rolle spiele. Und die Irchwitzer seien tatsächlich nicht die Einzigen, die sich aktuell eine vernünftige Freiluft-Freizeitstätte wünschen.

In Cossengrün sei ein Ersatzspielplatz notwendig, der 70"000"Euro kosten könnte. Ebenso hätten die Kurtschauer gern eine öffentliche Spielfläche. Doch gerade in den kleineren Ortsteilen müsse die Stadt auch prüfen, wie viele Kinder da leben, wie es mit der Nutzung der Anlagen aussieht.

Spielplatzkonzeption gefordert
So wollte Jens-Holger Schmidt den Irchwitz-Antrag ändern respektive um einen Passus ergänzen lassen, wonach die Stadt binnen eines halben Jahres ein Spielplatz-Gesamtkonzept vorzulegen habe. "Das hat mit unserem heutigen Thema nichts zu tun", beschied allerdings der Stadtratsvorsitzende Andreas Hemmann (SPD), so dass über die liberale Initiative gar nicht abgestimmt wurde. Dennoch will der Bürgermeister einen Ist-Stand in Sachen Spielplätze erarbeiten lassen.

Mittlerweile forderte die Greizer FDP auch per Pressemitteilung eine "Spielplatz­konzeption für die Kreisstadt". Jens-Holger Schmidt ist überzeugt, dass es "rechtlich falsch" gewesen sei, seinen Änderungsantrag nicht zu behandeln. Er habe Bürgermeister Gerd Grüner per Brief gebeten, seine Idee in den Stadtrats-Ausschuss für Kultur und Soziales einzubringen.

"Ich finde es gut, dass endlich für Irchwitz die Spielplatzplanung in Auftrag gegeben werden soll", betonte Jens-Holger Schmidt. Es sei aber durchaus auch in anderen Ortsteilen Handlungsbedarf zu verzeichnen, weswegen ein Gesamtkonzept nur hilfreich sei.

Marius Koity / 07.10.14 / OTZ

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