Interessengemeinschaft Wirtschaft und Arbeit

Suche nach Vorschlägen: Verkehrssituation in Greiz soll verbessert werden

Händler und Fraktionschefs des Greizer Stadtrats ringen um Ideen nach einer für alle befriedigenden Verkehrslage.
Alle Busse sollen über die Friedensbrücke in Greiz fahren. Foto: Archiv/Marius KoityAlle Busse sollen über die Friedensbrücke in Greiz fahren. Foto: Archiv/Marius Koity
Greiz. Thomas Steudel hat zugehört, als das Marketingkonzept für Greiz vorgestellt und als ein Hauptproblem in der Stadt die mangelhafte bis fehlende Kommunikation genannt wurde. Der Unternehmer hat reagiert und gemeinsam mit Händler Peter Kniebel Fraktionschefs und Bürgermeister  (SPD) zum Gespräch eingeladen. Thema: das Verkehrskonzept und wie es verbessert werden kann.Der Rathauschef, der bereits am Dienstag mit Kniebel und Steudel gesprochen hat, habe gestern keine Zeit gehabt, einen Vertreter schickte er nicht. Dafür waren die Fraktionschefs vollzählig:  (CDU), Harald Jatho (SPD), Jens Geißler(Interessengemeinschaft für Wirtschaft und Arbeit) und Holger Steiniger (Linke).

Alle Poller sollen weg

Peter Kniebel zeigte nicht nur die Liste, auf der über 100 Unterschriften von Händlern und Angestellten zu finden sind, die die Öffnung der Friedensbrücke sowie weitere Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt fordern. Er berichtete auch von Erlebnissen und Gesprächen. So habe er Kontakt zu einem Paar aus Reichenbach gehabt, das sich inGreiz verfahren und dann geärgert habe, dass es überhaupt hergekommen sei. Auch von Händlern, die um ihre Existenz fürchten, berichtete er. Sogar Zahlen hatte er dabei, die belegen sollen, wie der Umsatz zurückgegangen ist. Von der täglich erlebten Leere im Herzen der Stadt sprach er ebenfalls.Jens Geißler und Holger Steiniger fühlen sich vom Bürgermeister "nicht ernst genommen", sagte Letzterer. Geißler sieht sogar eine "Missachtung des Stadtrates" und meint damit den "Wisch", den  an die Straßenverkehrsbehörde bezüglich der Friedensbrückenöffnung geschickt hat. Halbherzig sei das Schreiben verfasst, "da musste die Behörde ja so reagieren", meint Geißler. will sich nicht zufrieden geben mit der Situation, wie sie derzeit ist. Wenn die Leute das Gefühl haben, in Greiz nicht so recht erwünscht zu sein, müsse sich etwas ändern. Harald Jatho gab zu bedenken, dass die "Entscheidungsgewalt" beim Verkehrskonzept meist nicht bei Greizer Stadtrat oder Bürgermeister liege. Das mag sein, soThomas Steudel, der sich dennoch wünscht, dass von Seiten des Stadtoberhaupts mehr Druck auf die verantwortlichen Stellen ausgeübt wird.Was nun tun?, fragte Tischner in die Runde, in der man sich einig war, dass man an einem Strang ziehen muss. Erste Verbesserungsvorschläge gab es: Alle Poller weg, Friedensbrücke auf, Thomasstraße für alle in beide Richtungen befahrbar, alle Busse über die Friedensbrücke. Um weitere Vorschläge zu sammeln, wollen Steudel und Kniebel zu einer öffentlichen Veranstaltung einladen. Ob sich die verschiedenen Ideen umsetzen lassen, soll dann etwa im Bauausschuss beraten und von den entsprechenden Behörden geprüft werden.
Quelle: OTZ

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