Interessengemeinschaft Wirtschaft und Arbeit

Händler erhöhen Druck auf Greizer Stadtoberhaupt

Mindestens 70 Händler, Gastronomen und Gewerbetreibende setzen sich für Öffnung der Friedensbrücke ein.

Die Attraktativität der Innenstadt soll belebt werden, nicht nur zu Aktionen. Foto: Archiv/Grieser

Die Attraktativität der Innenstadt soll belebt werden, nicht nur zu Aktionen. Foto: Archiv/Grieser

Greiz. Mit einem seit gestern Nachmittag zirkulierenden Offenen Brief an Bürgermeister (SPD) wird auf das Greizer Stadtoberhaupt der Druck erhöht, sich für die Öffnung der Friedensbrücke ein­zusetzen und weitere Maß­nahmen zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt zu ergreifen, die sich in einer "alarmierenden Situation" befinde.

Hinter dem Brief stehen "mindestens siebzig Händler, Gastronomen und Gewerbe­treibende" respektive "mindestens 150 Arbeitsplätze im Greizer Zentrum", wie es von den Ini­tiatoren aus den Reihen der Interessengemeinschaft Stadt Greiz hieß. Ihre Namen wollen sie nicht veröffentlicht haben - weil sie Boykottaufrufe fürchten. Seit gestern Nachmittag werden auch Unterschriften zum Offenen Brief gesammelt. "Wir wollen uns gemeinsam in der Stadt Greiz wohlfühlen, hier leben, arbeiten, einfach glücklich sein", heißt es in dem fast zweiseitigen Schreiben. Die Selbstständigen beklagen eine "eher nachteilig" verlaufende Entwicklung im Zentrum und dass Baumaßnahmen an Innenstadtzufahrten alles andere als hilfreich seien. "Wir sind davon überzeugt, dass Ihnen schon sehr lange klar ist, dass unser Anliegen die extrem notwendige Steigerung der Attraktivität der Innenstadt ist", richten die Urheber des Offenen Briefes an den Bürgermeister, um ihn dann zu fragen: "Aber wo sind Sie? Wo ist diesbezüglich Ihr Engagement? Wir vermissen Ihren Enthusiasmus! Wir vermissen Ihre Bürgernähe! Wenn uns nicht auch der Bürgermeister unterstützt - wer denn dann?"

Ohne die OTZ "bis heute keine konkrete Kenntnis"

Dem Stadtoberhaupt wird vor allen Dingen übel genommen, seinen Einsatz beim Thema Friedensbrücke "auf das Minimalste beschränkt" zu haben. Auch mit seiner Informationspolitik wird gehadert. Hätte die OTZ nicht berichtet, dass der Friedens­brücken-Antrag abgelehnt wurde, dann "hätten wir bis heute keinerlei konkrete Kenntnis hiervon erhalten", sind sich die Gewerbetreibenden sicher. Und ziehen den Bürgermeister weiter zur Verantwortung: "Wir glauben, dass eine Belebung der Innenstadt umsetzbar ist. Wo ist Ihre Kraft und Unterstützung hierzu? Wollen Sie nicht - wie wir alle - eine beeindruckende und belebte Stadt? Sind Sie für uns da? Gehen Sie wirklich mit ganzem Herzen auf die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Bürger - auch Wähler ein?" Abschließend wird gebeten, doch endlich die "Hilferufe zu erhören", die "Bürger, Händler und Gewerbetreibende der Stadt Greiz

Quelle: OTZ
Zum Originalartikel
Zum offenen Brief an den Greizer Bürgermeister

Kontakt

IWA
Interessengemeinschaft für Wirtschaft und Arbeit e.V.
Schönfelder Straße 6a
07973 Greiz

Telefon: 0 36 61/ 7 11 01
E-Mail: info@iwa-greiz.de

 

new-facebook-like-button

So Funktioniert eine Stadt/ Gemeinde

Infoblatt Stadt-Gemeinde

Mitgliederlogin